Franz Sales Haus · Jahresbericht 2020

Arbeit

;Franz Sales Werkstätten

;Arbeitsmarktintegration
;Inklusionsunternehmen

Zufrieden sein am Arbeitsplatz bietet Sicherheit. Die Pandemie brachte gerade in diesem Bereich enorme Herausforderungen, die mit großem Einsatz aller Beteiligten bewältigt wurden.

Berufswege finden

Für Menschen mit und ohne Behinderung ist die Arbeit ein zentraler Teil des Lebens. Sie gibt Struktur und Sinn, sorgt für Erfolgserlebnisse und soziale Kontakte. Den individuell passenden Weg und den richtigen Platz im Arbeitsleben zu finden, ist für jeden ein Gewinn. Deshalb ist unser Angebot so breit gefächert wie die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen mit Unterstützungsbedarf.

Franz Sales Werkstätten

Die Franz Sales Werkstätten arbeiten mit einem umfangreichen Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebot daran, Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz und berufliche Perspektiven anzubieten: von der Beruflichen Bildung zum Integrationsmanagement eng vernetzt und in Kooperation mit zahlreichen externen Partnern. Verstärkt durch mehrere neue Betriebsleitungen, haben sich die Betriebe im vergangenen Jahr sehr positiv weiterentwickelt.

Der Berufsbildungsbereich (BBB) begegnete den pandemiebedingten Einschränkungen mit einem mehrschichtigen Angebot, um attraktive Lerninhalte für alle Teilnehmenden – unabhängig vom Grad ihrer Behinderung – bereitzustellen. Eine eigene digitale Lernplattform bot Downloads und Lernvideos an. Einige Teilnehmende wurden per Post zu Hause mit individuell zusammengestellten Lernpaketen versorgt. Darüber hinaus fand digitaler Unterricht über Videokonferenzen und in Webinaren statt. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien im BBB wurde die Digitalisierung der Berufsbildung 2020 weiter ausgebaut und zusätzliche Endgeräte angeschafft. Um die Medienkompetenz im BBB kontinuierlich zu erweitern, startet 2021 ein Projekt zur Digitalisierung der Beruflichen Bildung mit Open Educational Resources (OER), das von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert wird.

Für das Anfang 2020 vom Kostenträger eingeführte Basismodul Berufsbildung für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf hat der BBB 12 spezielle Lerneinheiten entwickelt. Darüber hinaus wird ein Erlebnisraum zur digitalen Vermittlung von Lerninhalten durch Sinneswahrnehmungen eingerichtet. Für diesen Raum konnte unter anderem durch das Förderprogramm „Inklusionsscheck“ ein spezieller Sessel angeschafft werden, der multisensorische Lernerlebnisse ermöglicht.

Der BBB arbeitet eng zusammen mit dem Integrationsmanagement, das Beschäftigten Perspektiven außerhalb der Werkstatt aufzeigt. Von Beginn an werden so die ganzheitlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen mit Behinderung in den Blick genommen. Um Arbeitsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, nutzt die Werkstatt ihre Netzwerke – zum Beispiel bei der Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Essen, aus der 2020 bereits ein betriebsintegrierter Arbeitsplatz (biAp) bei einem Unternehmen entstanden ist. Dieses Modell der Bildungspartnerschaften, die auch zur Vorbereitung auf eine theoriereduzierte Ausbildung dienen können, wird 2021 fortgesetzt. Um künftig noch passgenauer arbeiten zu können, stellt sich das Integrationsmanagement strukturell neu auf und bereitet für den Vermittlungsprozess ein Matching-System vor, das die Anforderungsprofile von Unternehmen und die Fähigkeiten von interessierten Beschäftigten miteinander abgleicht.

In den verschiedenen Phasen der Pandemie – vom Betretungsverbot im Frühjahr über die Wiedereröffnung bis zu geteilten Arbeitsmodellen – haben die Werkstätten mit großem Einsatz daran gearbeitet, den Beschäftigten so viel Struktur und Normalität wie möglich anzubieten. Angesichts der großen Verunsicherung durch Corona, die gerade bei Menschen mit psychischen Erkrankungen zu vielen Ängsten geführt hat, war die Arbeit mehr denn je existenziell wichtig für die Qualität des Lebens in dieser Zeit. Die Rückkehr in den Betrieb hat den Beschäftigten viel bedeutet; viele waren stolz, wieder an ihrem Arbeitsplatz zu sein.

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Beschäftigte konnten in 2020 eine betriebsintegrierte Tätigkeit aufnehmen, 21 haben ein Praktikum absolviert.

Effektive Förderung

Aus dem Förderprogramm „Inklusionsscheck“ des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales haben die Werkstätten zweimal je 2.000 Euro erhalten. Eine Förderung kommt der Unterstützten Kommunikation zugute: Angeschafft wurden elektronische Kommunikationshilfen und der vibroakustischer Sessel, der Geräusche, Musik oder die eigene Stimmung spürbar machen kann. Mit Hilfe der zweiten Förderung wurde ein Spezial-E-Bike angeschafft, auf dem vorn ein Rollstuhl montiert ist. Mit dem „Opair“-Fahrrad können auch Menschen mit komplexen Behinderungen nun eine neue Mobilität erleben. So machen beide „Inklusionsschecks“ aktivierende Erlebnisse möglich, bei denen die Beschäftigten Neues lernen können.

Zum Betrieb unter Corona-Bedingungen gehörten unter anderem gestaffelte Arbeits- und Pausenzeiten, neu organisierte Fahrdienste, zusätzlich angemietete Räumlichkeiten, um die Abstandsregeln einzuhalten und ein veränderter Personaleinsatz. Werkstatt-Mitarbeitende unterstützten im Lockdown die Kollegen in den Wohnbereichen. Gleichzeitig hat das Personal in den Werkstatt-Betrieben die Produktion jeder­zeit aufrechterhalten, was die Kunden sehr zu schätzen wussten und ihre Aufträge teilweise sogar noch aufstockten. Weil andere Aufträge zeitweise einbrachen, sich dann aber wieder erholten, war der flexible Einsatz von Ressourcen entscheidend. Mitarbeitende und Beschäftigte orientierten sich um, um Mehrarbeit zu bewältigen, entdeckten teilweise neue Talente und nahmen auch im „Krisenmodus“ positive Anregungen für ihr Arbeitsleben mit.

Im Unternehmensverbund übernahmen die Werkstätten die Logistik für die Verteilung von Schutzmaterialien, um jederzeit die Versorgung zu sichern. Um den Infektionsschutz bestmöglich zu gewährleisten und gleichzeitig die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, konnten die Beschäftigten auf Wunsch auch zu Hause arbeiten. Die Werkstätten versorgten die Beschäftigten in privaten Haushalten oder Wohngruppen regelmäßig mit Materialien für die Heimarbeit.

Um mit den Beschäftigten in Kontakt zu bleiben, wurden neue Wege der Kommunikation gefunden. Vor allem (Video-)Telefonate, aber auch Hausbesuche dienten vor allem der emotionalen Unterstützung. Der Soziale Dienst der Werkstätten war stark gefordert, die Ängste der Beschäftigten aufzunehmen und Lösungen anzubieten. Sehr deutlich wurde, wie wichtig die ­Beziehungsarbeit mit den Beschäftigten ist, gerade auch bei Menschen mit psychischen Einschränkungen. Mit viel Aufklärung und Gesprächen ist es gelungen, Vertrauen zu gewinnen und Sicherheit zu vermitteln.

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Werkstatt-Betrieben arbeiten 792 Beschäftigte und 211 Mitarbeitende.

Dr. Ann-Katrin Glüsing, Geschäftsführerin Franz Sales Werkstätten, zur Situation im Jahr 2020.

Sehr hilfreich war die Unterstützung von Kräften des Inklusionsunternehmens „in service“ in verschiedenen Betrieben, etwa bei der Landschaftspflege und auf dem Klosterberghof. Der Bio-Hof erlebte 2020 eine rasant wachsende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln und erweiterte daraufhin dauerhaft die Öffnungszeiten des Hofladens, um dem Kundenansturm gerecht zu werden. Der Besuch der TV-Köche aus der WDR-Sendung „Lecker an Bord“ machte den Hof noch weiter bekannt. Inzwischen hat die Anschaffung eines zweiten Hühnermobils die Zahl der Hühner verdoppelt, sodass nun auch doppelt so viele der begehrten Bio-Eier zur Verfügung stehen. Im Advent feierte ein Verkauf von Bio-Weihnachtsbäumen Premiere, der gut angenommen wurde.

In verschiedenen Werkstatt-Betrieben sind erstmals Studierende der Sozialen Arbeit langfristig im Einsatz. Als Praxis-Teil ihres Dualen Studiums lernen sie das Leben in der Werkstatt kennen und realisieren mit den Beschäftigten verschiedene Projekte. Hier ist der Beitrag der Beschäftigten ebenso gefragt wie bei den verschiedenen Instrumenten der Mitbestimmung in den Betrieben. Qualitätszirkel, Gruppengespräche, Beschwerdemanagement und Zufriedenheitsabfragen sorgen dafür, dass die Beschäftigten direkt an der Gestaltung ihrer Arbeitswelt mitwirken können. So haben beispielsweise Beschäftigte des Betriebs Ruhrau die Umbenennung eines Arbeitsbereichs beschlossen, da sich dort die Aufgaben verändert haben. Auch die Einbeziehung von Werkstattrat und Frauenbeauftragten, die im Frühjahr 2021 wieder neu gewählt wurden, sichert die gelebte Partizipation in den Werkstätten.

Erfahrungen im Unternehmen

Im Oktober 2020 konnten acht Beschäftigte in die Arbeit in der zentralen Backstube der Döbbe Bäckereien hineinschnuppern. Sie portionierten und verpackten Gebäck und konnten so einen neuen „Arbeitsalltag“ ausprobieren. So wie Döbbe erproben noch einige andere Firmen über Praktika, welche Einsatzmöglichkeiten es bei ihnen für Menschen mit Behinderung gibt – und die Beschäftigten sammeln wertvolle Erfahrungen in den Unternehmen für ihre berufliche Entwicklung.

Die Spitzenköche Frank Buchholz und Björn Freitag kauften für ihre WDR-Sendung auf dem Klosterberghof ein. Das Video zur Sendung ist bis zum 28. September 2021 in der WDR-Mediathek zu sehen.

Arbeitsmarktintegration

Jugendliche und Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen auf ihrem Weg ins Arbeitsleben besondere Hindernisse zu überwinden haben, finden Unterstützung bei den Angeboten der Arbeitsmarktintegration. Zielgerichtet qualifizieren die verschiedenen Maßnahmen die Teilnehmenden nach ihren jeweiligen Bedürfnissen.

Das neue Projekt „Essen.Pro.Teilhabe“ (EPT) konnte im Frühjahr 2020 mit leichter Verzögerung starten. Das Angebot in Kooperation mit dem JobCenter Essen, dem Medizin-Dienstleister Softdoor, dem Jugendhilfe-Träger CJD Zehnthof und der Universität Duisburg-Essen (UDE) richtet sich an Langzeitarbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen. Das Franz Sales Haus übernimmt hierbei ein individuelles Coaching für die durchschnittlich 90 Teilnehmenden. Unser EPT-Team, zu dem neben Integrationscoaches auch eine Psychologin, ein Gesundheitscoach und eine Ernährungsberaterin gehören, vereinbart mit jedem Teilnehmenden persönliche Ziele und stößt entsprechende Maßnahmen an. In den ersten Monaten des auf fünf Jahre angelegten Projekts konnten bereits drei Teilnehmende in einen festen Job vermittelt werden. Zur wissenschaftlichen Begleitung seitens der UDE gehörten digitale und hybride Workshops zum Austausch der EPT-Partner untereinander. 

Während die Maßnahmen „Unterstützte Beschäftigung“ und die „Joborientierung für Benachteiligte“ auch in der Pandemie weiterlaufen konnten, mussten die Diagnose-Maßnahme (Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit) sowie die Potenzialanalysen in den Lockdown-Phasen ihren Betrieb einstellen. Die Behindertenspezifische Berufsvorbereitende Maßnahme (BvB-Reha) hat innerhalb kürzester Zeit Konzepte für das digitale Lernen entwickelt und konnte so über den Sommer hybrid – im Wechsel von Homeschooling und Präsenz vor Ort – stattfinden. Die Lehrkräfte bereiteten die im September neu gestarteten Teilnehmenden von Beginn an auf das digitale Lernen vor, sodass während des zweiten Lockdowns in allen Bereichen ein nahezu normaler Stundenplan auf Distanz angeboten werden konnte. Die pädagogischen und Fördermodule wurden per Videocall vermittelt, abgerundet von interaktiven Aufgaben und Online-Testungen. Praktische Übungen absolvierten die Teilnehmenden zu Hause und dokumentierten ihre Ergebnisse mit Fotos.

„Zu den Herausforderungen des Jahres gehörte die Aufgabe, die Digitalisierung in kürzester Zeit zu stemmen, ohne dass die Kostenträger bereit waren, sich an den Investitionen zu beteiligen. Wir wollen unsere Teilnehmenden dazu befähigen, sich in einer immer mehr digitalisierten Arbeitswelt zurechtzufinden und den Anforderungen neuer Tätigkeitsgebiete gerecht zu werden.“

Nicole Köster, Leiterin Bereich Arbeitsmarktintegration

Das neue Projekt Essen.Pro.Teilhabe startete im Frühjahr 2020.

Die bereits zuvor initiierte Digitalisierung im Bereich Arbeitsmarktintegration geht dynamisch voran. Für sein Projekt #AMI4digital erhielt der Bereich Ende 2020 eine Förderzusage der Stiftung Wohlfahrtspflege und konnte direkt zum 1.1.2021 starten. Im diesem Rahmen werden große, interaktive All-in-one-PCs für die Schulungsräume sowie Lern-Notebooks angeschafft, die die Teilnehmenden vor Ort und zu Hause nutzen können. Aktuell trägt das Projekt dazu bei, die Folgen der Pandemie gut zu überwinden. Es zielt langfristig aber vor allem darauf ab, die Teilnehmenden verschiedener Maßnahmen auf die zukünftige Digitalisierung der Arbeitswelt vorzubereiten. Dafür haben viele Mitarbeitende der Arbeitsmarktintegration bereits Fortbildungen rund um die digitale Unterrichtsgestaltung absolviert, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.

Die BvB-Teilnehmenden erhielten draußen ihre Zeugnisse und lernten in der Pandemie unter anderem mit Erklärvideos.

Maßnahmen der Arbeitsmarkt­integration am Franz Sales Haus:

  • Potenzialanalysen
  • Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit (DIA-AM)
  • Behindertenspezifische Berufsvorbereitende Maßnahme (BvB-Reha)
  • Unterstützte Beschäftigung (UB)
  • Zentrum zur Joborientierung für Benachteiligte
  • Essen.Pro.Teilhabe

Inklusionsunternehmen

Die rund 1.000 Inklusionsunternehmen in Deutschland bieten Menschen mit einer Schwerbehinderung sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen. So ist unser Dienstleistungsunternehmen in time gGmbH in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau sowie Gebäudereinigung tätig. Beide Arbeitsfelder waren in 2020 stark nachgefragt. Im Gartenbau haben die Anfragen nach kleinen Bauarbeiten bei Privatkunden erheblich zugenommen, sodass hier zwei neue Stellen geschaffen werden sollen: je eine für ein Team-Mitglied ohne bzw. mit Schwerbehinderung.

Bei der Gebäudereinigung stieg der Bedarf an zusätzlichen Reinigungsdienstleistungen mit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 stark an. Besonders die Werkstätten und die Wohnbereiche forderten zahlreiche Zusatzeinsätze an, später wurde die Pinte als Testzentrum eingerichtet und erforderte ebenfalls eine häufige Reinigung und Desinfektion. Die Arbeiten bei externen Kunden erwiesen sich als stabil, sodass alle Reinigungskräfte sehr gut ausgelastet waren.

Für das Team der Gebäudereinigung hat die in time ein spezielles Elektro-Lastenrad angeschafft. Damit ist nun ein Mitarbeiter mit Schwerbehinderung in der Umgebung des Standortes Steeler Straße selbstständig unterwegs, um die Treppenhausreinigung in verschiedenen Gebäuden zu erledigen. Die geplante und vom LVR genehmigte Erweiterung des Bereichs hat sich durch Corona verzögert und wird nun in 2021 umgesetzt.

Das Team aus dem Hotel Franz half in den Werkstatt-Betrieben mit, zum Beispiel auf dem Klosterberghof.

Die in service GmbH als Betreiberin des Hotels Franz und der angeschlossenen Großküche war und ist im Unternehmensverbund des Franz Sales Hauses mit am stärksten von der Pandemie betroffen. Tagungen und Hotel-Übernachtungen konnten seit Mitte März 2020 nur in minimalem Umfang und unter strengen Hygieneregeln stattfinden. Wie bei allen Hotel-Betrieben sind die Ausfälle, die sich auch nicht mehr aufholen lassen, enorm. Die staatlichen und sonstigen Corona-Hilfen, z. B. durch die Aktion Mensch, konnten die Verluste mindern, allerdings in keinster Weise ausgleichen.

Dennoch musste bei der in service kein Mitglied des inklusiven Teams Angst haben, durch Corona den Arbeitsplatz zu verlieren. Vielmehr wurden vielfältige Lösungen gefunden, mit denen die Hotel-Mitarbeitenden ihre Kollegen in anderen Unternehmensbereichen bei der dort anfallenden Mehrarbeit entlasten konnten: Auf dem Klosterberghof, in Wohngruppen oder an der Nähmaschine kamen Kräfte aus der in service zum Einsatz. Auch die Organisation des Advent-Verkaufs am Franz Sales Haus übernahm das veranstaltungserfahrene Hotel-Team. So konnten alle Beteiligten eine schwierige Situation durch ein solidarisches Miteinander bestmöglich bewältigen.

Das Hotel Franz schaffte die Voraussetzungen für sichere, hybride Tagungen und übernahm die Organisation des Advent-Verkaufs.

Das barrierefreie Vier-Sterne-Hotel Franz hat indes weiter an seinem attraktiven Angebot für die Gäste gearbeitet: Der geplante Saunabereich wurde eingerichtet und die technische Ausstattung für hybride Tagungen noch einmal aufgestockt, um den Ansprüchen an sichere und effektive Veranstaltungen gerecht zu werden. Damit ist das Hotel für einen Neustart unter Hygiene- und Abstandsregeln, die die Gastronomie sicher noch länger begleiten werden, optimal aufgestellt. Im neuen Jahr blickt das Team der in service nach vorn: Trotz schwieriger Bedingungen hat im Februar 2021 ein junger Mann mit Schwerbehinderung seine Ausbildung zum Restaurantfachmann begonnen, verschiedene Abläufe in der Küche sollen digitalisiert werden und auch die Planungen für die Bewirtschaftung der Domstuben in Werden sowie des künftigen Bauernhofcafés im Grugapark gehen voran.

Karin Poppinga, Direktorin Hotel Franz, zur Situation im Jahr 2020.

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